Die Sonde misst die Lufttemperatur während des Aufstiegs. In der Troposphäre wird es pro Kilometer etwa 6,5 °C kälter – dort spielt sich unser Wetter ab. An der Tropopause endet diese Abkühlung: In der Stratosphäre bleibt die Temperatur zunächst nahezu konstant und steigt dank der Ozonschicht sogar wieder leicht an.
Der Luftdruck nimmt nach oben exponentiell ab, weil immer weniger Luft auf der Sonde lastet: In 5,5 km Höhe liegt schon die Hälfte der Atmosphäre unter ihr, in 16 km rund neun Zehntel.
Die relative Feuchte schnellt dort nach oben, wo die Sonde Wolkenschichten durchfliegt – jede Spitze ist eine Wolke. In der Stratosphäre ist die Luft extrem trocken.
Gezeigt wird die Driftgeschwindigkeit der Sonde – also der Wind, der sie trägt. Das Maximum zwischen etwa 9 und 12 km ist meist der Jetstream, ein Starkwindband rund um die Erde.
Der ganze Flug als Bogen: steiler Anstieg in ruhigen Schichten, flaches Davontreiben im starken Höhenwind, der Scheitel beim Platzen des Ballons in rund 30 km Höhe – und rechts davon der Abstieg am Fallschirm bis zur Landung.